Auf der dominanten Seite hat der Parietallappen schwerpunktmäßig motorische, auf der nichtdominanten räumliche Orientierungsaufgaben.
Läsionen des Parietallappens bedingen das Balint-Syndrom und Bewegungsagnosien.
Berührungs-
und propriozeptive Informationen mit solchen des Gesichtssinns; er Der obere Parietallappen
analysiert, wo sich etwas befindet
und wohin es sich bewegt, und kann
einen Plan entwerfen, wie man es erreichen
kann. Er integriertortet
und verfolgt Objekte auf der Haut,
in der nahen extrapersonalen und der visuellen Umgebung.
von Gegenständen abzuschätzen, die in der
Hand liegen. Lange Verbindungsfasern zum Frontalhirn unterstützen
die Die vorderen Teile
des oberen Parietallappens ermöglichen es, Gewicht
und TexturAusführung motorischer Pläne.
Der obere Parietallappen ist Teil des posterioren
'Aufmerksamkeitssystems'. Er wählt unter vielen eine Reizlokation
aus, der Beachtung geschenkt wird, und wendet die Aufmerksamkeit bei Bedarf
einem neuen Stimulus zu ('Neglekt' bei Läsion des Parietalhirns).
Noradrenalin regt Neuronen zu dieser Zuwendungsfunktion
an; der rechte parietale Kortex erhält meist mehr noradrenerge Zuflüsse
als der linke.
Der untere Parietallappen fragt nach dem 'was': Er integriert Berührungs- und propriozeptive Informationen mit solchen des Gesichtssinns mit dem Ziel, Objekte zu erkennen. Die Region des gyrus angularis (zwischen Okzipitallappen und Wernicke-Sprachzentrum) beteiligt sich an der Umsetzung von Lesen zu Sprechen.
Gerstmann-Syndrom: Tritt bei Läsionen im unteren dominantseitigen Parietallappen auf. Die Symptome sind
© Helmut
Hinghofer-Szalkay